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Jede Skisafari ist wegen der Wetter- und Schneelage immer etwas anders. Doch gerade das macht sie immer wieder von neuem interessant. Hier ein Beispiel, wie eine 8-tägige Skisafari aussehen kann:

Ankunftstag, Samstag: Vercorin

Morgens erwarten wir den Bus in unserem rustikalen und trotzdem modernen Hotel „Relais Bayard“, in zentraler Lage im Wallis gelegen. Das Frühstücksbüfett ist fertig. Je nach Lust und Laune erst duschen oder erst frühstücken.
Um 10.30 Uhr geht es los - es schneit. Also fahren wir in ein nahe gelegenes, durch viel Wald geschütztes heimeliges Skigebiet, nach Vercorin - alles ist tief verschneit, welch ein stimmungsvoller Auftakt dieser Skisafari. Einteilung der Skigruppen nach Fahrkönnen - und gemütlich geht es los; es ist der erste Tag nach einer Nachtfahrt im Bus, da sollte man nicht übertreiben. Mittags durch die dicht verschneite Waldabfahrt zum Einkehrschwung - und nachmittags nocheinmal hinaus, der Pulverschnee ist phantastisch.

16.00 Uhr: Einige sind früher müde gewesen und genießen schon den zweiten Einkehrschwung des Tages. Unser Hotel wartet mit dem Begrüßungsumtrunk, dem unvergleichlichen „Fendant“, einer Schweizer Spezialität. Danach ist wie jeden Tag Sauna oder Ausruhen angesagt und später erwartet uns das allabendliche ausgiebige Salatbüfett, der jeweilige Auftakt unseres 4-Gang-Menüs.

Der Wetterbericht ist gut.

Sonntag: Saas Fee

Noch einige Wolken am Himmel. Unsere Telefonate in die verschiedenen Skigebiete, wie an jedem Morgen, erweisen sich wieder einmal als goldrichtig; Saas Fee meldet schönes Wetter - also nichts wie hin. Wunderschön, die Fahrt durch das Saaser Tal. Schließlich befinden wir uns in einer der schönsten Schweizer Landschaften. Der Neuschnee von gestern verstärkt noch diese Eindrücke.

Ein „Winter-Wunderland“. Nach ca. 50 Minuten erreichen wir Saas Fee; begeisternd - der Blick auf die gewaltigen und zerklüfteten Gletscher. Zuerst eine Seilbahn, dann eine U-Bahn, und man befindet sich in 3.500 m Höhe auf dem Mittelallalin. Viele Skilifte erschließen hier zwischen den wildzerklüfteten Gletschern überwiegend leichte bis mittelschwere Abfahrten.

Gruppe 2 und 3 treffen sich zur Mittagspause im höchstgelegenen Drehrestaurant der Welt. In 50 Minuten dreht es sich einmal um sich selbst. Riesige Fenster geben den Blick auf diese phantastische Berg- und Gletscherwelt frei. Nachmittags freuen wir uns wieder über die wunderschönen Genusspisten.

Gruppe 1 „kämpft“ auf den Buckelpisten von Kamel und Spielboden, der Neuschnee von gestern lässt es gehörig dabei stauben. Ein herrlicher Tag - und während die Gruppen 4 und 5 gemächlich den Skiweg nach Saas Fee hinunterfahren, zieht es Gruppe 2 und 3 durch das Kanonenrohr hinab in den Ort.

Montag: Zermatt / Cervinia

Traumwetter, also auf nach Zermatt, Skifahren am Fuß des Matterhorns. Natürlich geht es auch auf den Gipfel des Kleinen Matterhorns. Ein Aufzug bringt uns die letzten Meter durch den Berg, eine Treppe noch und wir haben den höchsten Punkt erreicht; 3.885 m - viele sind zum ersten mal auf dieser Höhe.
Unvergesslich das Panorama, endlos die leichte Abfahrt nach Furi, 2.000 m Höhenunterschied. Und wieder geht es hinauf, diesmal zum Furggsattel mit seinen breiten Abfahrten.

Nachmittags als Abschiedsbonbon geht‘s über Schwarzsee und die "Weiße Perle" zurück nach Zermatt. Ein Bummel durch die Bahnhofstraße, ein Besuch in einem der zahlreichen Bistros, je nach Laune. Um 17.30 Uhr geht es zurück in unser behagliches Hotel.

Dienstag: Verbier

Wieder haben wir Glück; blauer Himmel, das nutzen wir für Verbier aus. Nur einen Teil dieses gigantischen Skigebietes können wir sehen und befahren, aber schon der hat es in sich. Attelas, La Chaux oder der Mt. Fort mit endlosen Buckelhängen bis nach Tortin sind Leckerbissen für jeden Kenner.

Gruppe 1 wird sich hier austoben; Gruppe 2 nimmt die Route durch das einsame Vallon d‘Arbi und die anderen Gruppen die Abfahrt über Verbier zu den weiten sonnigen Hängen des Savoleyres.

Unglaublich, die abwechslungsreichen Landschaftsbilder dieser Region. Das ist nicht nur Skifahren, das ist ein Naturschauspiel der höchsten Klasse. Nachmittags ein Bummel durch dieses von der Sonne verwöhnte Skidorf, noch eine Sonnenpause auf einer der schönen Aussichtsterrassen dieses Ortes, bevor uns um 18.00 Uhr die Gondel wieder hinunter zu unserem Bus bringt.

Mittwoch: Crans-Montana

Der Wetterbericht kündigte es schon an. Im Tal regnet es, Schneefallgrenze bei 1.400 Metern. Einmal mehr bewährt es sich, dass alle unsere Skigebiete zum Teil erheblich darüber liegen, also haben wir keine Schneesorgen. Aber bei Schneesturm ist die Sicht in großen Höhen schlecht, ein Gebiet mit vielen Waldabfahrten wäre hier ideal. Also wählen wir Crans-Montana aus. Eine Skistadt in 1.500 m Höhe. Für einen Neuling irritierend, das Gewirr der Lifte. Entsprechend die Vielzahl der Abfahrten. Für unsere Gruppen heißt es: Raus aus dem Rummel, wir bleiben in den Waldabfahrten, hier ist auch die Sicht besser.

Mittags dringt der Schnee bei manchen schon etwas durch die Kleidung, also weniger Lifte und Sesselbahnen benutzen, sondern mehr Bergbahnen, das ist etwas „trockener“. Aber der Neuschnee macht einen Riesenspaß. Trotzdem freut sich jeder über eine gemütliche Mittagspause.

Ein uriges Lokal am Violettes Express wartet. Die Tische waren schon reserviert und es ist behaglicher als in den überfüllten Restaurants der Bergstationen. Nachmittags kommt Nebel zum Schneefall; gut, dass sich unsere Betreuer auskennen. Bei dieser Vielzahl von Bergbahnen und Liften hätten Ortsunkundige große Probleme, „ihren Busparkplatz“ wiederzufinden.

Am Bus erwartet uns unser Busfahrer, er überrascht uns mit Glühwein und einem Fässchen Kölsch. Nicht für ihn, er muss fahren, und jeder schätzt inzwischen, wie sicher und souverän er seinen Bus beherrscht.

Donnerstag: Portes du Soleil / Morgins

Keine Wolke im westlich gelegenen Skigebiet, Portes du Soleil; herrliches Wetter - also auf nach Morgins, einem zauberhaft in dichtverschneiten Tannen liegenden Skidorf. Der Sessellift bringt uns auf über 2000 m Höhe und zum Ausgangspunkt des größten zusammenhängenden Skigebietes der Welt mit über 200 Bergbahnen und Liften. Avoriaz, im französischen Teil dieses Skigebietes, heißt unser äußerster Skipunkt dieses Tages und es geht von einem Tal ins Nächste.

Unsere Skibetreuer kennen sich hier bestens aus und führen uns Mittags in eine urigen Almhütte. Die Hütte ist ein Geheimtipp und noch ganz urtühmlich und nicht überlaufen. Eine endlose Abfahrt durch ein wildromantisches Waldtal bringt uns direkt zur Abfahrtsstelle des Busses.

Dort ist einmal mehr ein Fässchen Kölsch angezapft, es geht zurück ins Hotel. Wieder ist ein herrlicher Skitag zu Ende.

Freitag: Grimentz

Das Wetter ist eher „durchwachsen“, aber unsere morgendlichen Telefonate ergeben: Grimentz nur leicht bewölkt, die Sonne kommt ein wenig durch. Der Wetterbericht meldet für den Westen und Süden des Wallis Aufhellungen, also entscheiden wir uns heute für das wunderbare Skigebiet von Grimentz.

Uns erwartet die spektakulärste Anfahrt unserer Tagesziele, ein Hauch von Grand Canyon, nachdem wir das Rhônetal verlassen haben. Nicht umsonst gilt das Val d‘Anniviers als eines der schönsten und wildesten Seitentäler der Rhône.

Grimentz erwartet uns mit seiner beeindruckenden Landschaft. Wunderschöne und vielseitige Skiabfahrten, herrliche Aussichtspunktemachen den Aufenthalt hier zu einem Vergnügen. Unglaublich auch, wie dieses kleine Dorf seine Pisten pflegt. Unsere Gruppe ist begeistert. Und dem setzen wir gerne noch „eins drauf“ - denn nach dem Skitag machen wir einen kleinen Bummel durch den Ort. Ein Freilichtmuseum kann nicht schöner sein; nur - dies hier ist kein Museum. Hier wohnen die Menschen seit Generationen in von der Sonne verbrannten wunderschönen Chalets. Dicht aneinandergewachsen sind die Häuser, überall kleine Winkel und Gässchen. Wir bewundern dies alles hier, es ist ein schöner Ausflug in die Vergangenheit, und es ist ein beschaulicher Abschluss des Skitages.

Samstag: Leukerbad

Abschiedstag, aber wir nützen ihn noch einmal voll aus. Genau wie bei der Hinreise, so geht es auch bei der Rückreise nachts nach Hause. Dies schenkt uns zwei volle Skitage - und somit genießen wir noch einmal Sonne und Schnee in winterlicher Bergwelt.

Wir fahren nach Leukerbad, nur ca. 30 Autominuten vom Hotel entfernt. Die riesigen Hänge und das herrliche Panorama weit über das Rhônetal bis zum Mt. Blanc faszinieren uns einmal mehr. Einfach toll, die Pistenkombinationen hier in diesem Gebiet.

Die riesigen Berghänge hier oben sind ideal für jedes Skikönnen. Einige von uns zieht es zum Abschluss dieser Reise in die heißen Quellen von Leukerbad, der größten Thermalanlage der Alpen. Schwimmen im warmen Heilwasser mit einem unvergleichlichen Panoramablick. Ein ganz besonderes Erlebnis dieser schönen Skiferien. Noch einmal
geht es zurück zum Hotel, das schon am Weg nach Hause liegt. Duschen, Gepäck laden, ein Fendant zum Abschied - die Heimat wartet.

Es war eine wunderschöne Woche - mit einem „einzigen Wermutstropfen“. Die Zeit reichte nicht, um sämtliche wunderschönen Gebiete im Schweizer Wallis anzufahren.

Ein Grund mehr, sich auf das nächste Jahr zu freuen, denn die auszuwählenden Skigebiete ändern sich je nach Schnee- und Wetterlage bei jeder Skisafari.

Hier geht's zu den Terminen und Preisen unserer Skisafaris 2011

Ihre Buchung nehmen wir gerne entgegen. Telefonisch unter 0 22 27 / 32 48, per Mail an kontakt@gruesgen.de oder auch direkt auf dieser Internetseite unter "Reisen online buchen".